Home    |   Sitemap    |   Impressum    |   Kontakt    |   Hilfe    |   Datenschutz    |   Ihre Werbung   |   Partner von GelbenSeiten 

wuerttembergweb.de - Das informative Portal für die Region Baden-Württemberg



Katzenelend nicht nur im Ausland


© N. Schröder
Nicht erst seit der Wirtschaftskrise gibt es auch bei uns "Katzenjammer". Geld spielt hierbei allerdings auch öfters eine Rolle. Gemeint sind hier nicht nur die vielen verwilderten Katzen, sondern auch sog. "Hauskatzen", die als unkastrierte Freigänger dafür sorgen, dass das Katzenelend immer größer wird.

Viele Tierhalter scheuen leider die Kosten für eine Kastration, nicht nur in Zeiten wirtschaftlicher Probleme. Aber auch hier gilt: "Principiis obsta" - "Wehret den Anfängen". Bevor es "Massen" werden (eine einzige Katze kann nach zwei Jahren schon über 30 Nachkommen haben), ist es billiger und auch im Sinne des Tierschutzes, jedes Tier gleich kastrieren zu lassen.

Alle Tierheime kennen das Problem: Immer wieder im Frühling und Herbst werden tausende junge Kätzchen den Tierheimen "angeboten". Nicht selten sind es Nachkommen von ganz normalen Stubentigern, die für den Halter völlig überraschend Nachwuchs bekommen haben.
Viele der Katzen stammen aber auch wilden Muttertieren ab, die mit anderen scheuen Artgenossen in bäuerlichen Anwesen, Schrebergärten, Friedhöfen, stillgelegten Fabrikanlagen und ähnlichen Lebensräumen leben. Die Tiere leiden an Hunger und sind von Infektionskrankheiten und Parasitenbefall betroffen. Die Nachkommen dieser Katzen werden meist nicht in ihrer sensiblen Phase (zwischen 2. und 7. Lebenswoche) an den Menschen gewöhnt und bleiben deshalb ein Leben lang scheu. Eine "Nachsozialisierung" zu einem späteren Zeitpunkt ist unmöglich. Deshalb können diese Katzen auch auf keinen Fall in Tierheimen untergebracht werden. Diese würden buchstäblich "die Wände hoch gehen". Der einzige Ausweg heißt: Kastration, was bei verwilderten Katzen nicht einfach ist, da sie sich nicht so einfach fangen lassen, um sie in einer Tierbox zum Tierarzt zu bringen.

Der Tierschutzverein Schwäbisch Hall unterstützt solche Fangaktionen, auch wenn dieses ein hohes ehrenamtliches Engagement erfordert, da es schon Stunden dauern kann, bis Katzen in die aufgestellten Fallen gehen. Leider fehlt es dem Verein auch hier an ehrenamtlichen Helfern für diese zeitintensive und auch psychisch nicht einfache Aufgabe.

Der Tierschutzverein Schwäbisch Hall richtet deshalb einen dringenden Appell nicht nur an alle Katzenhalter, sondern auch an alle anderen Tierfreunde, die z. B. Käfigtiere halten, ihre Tiere frühzeitig beim Tierarzt kastrieren zu lassen und bittet um Unterstützung für die Fütterung der über 100 verwilderten, kastrierten Katzen, die von Tierfreunden gefüttert werden und die der Verein mit Futter versorgt.

Die Finanzkrise macht sich überall bemerkbar, nicht nur bei der Heimtierhaltung, sondern auch durch schwindende Mitgliederzahlen bei vielen caritativen Einrichtungen.

Ein Beitrag von Lokal-Reporter Norbert Schröder, Schwäbisch Hall

  
Ein Beitrag von Lokal-Reporter Norbert Schröder
aus Schwäbisch Hall. Vielen Dank.
  

Zurück zur Liste




Artikel bookmarken bei:

del.icio.us Linkarena Mister Wong Webnews YiGG Icio Oneview Netscape Yahoo! Google















Wetter

Stau

Events



Verblüffend blau ...
Verblüffend blau ...
Kunstaktion Friedensherde gastiert in den Schlössern Baden- Württembergs.
mehr

Landesgartenschau Nagold
Landesgartenschau Nagold
Nagold erstrahlt in besonderem Glanz
mehr

Mercedes- Benz Museum
Mercedes-Benz Museum
Freier Eintritt zum sechsten Geburtstag
mehr

Wilhelma News
Wilhelma News
Neues Leben in der Kleinbären- Anlage: Die Nasenbärinnen sind los!
mehr

Buchtipp
Buchtipp
Der Autor des Krimis "Alb- spargel" stellt sein Buch im Rahmen einer Matinee vor.
mehr

Rezepte
Rezepte
Kochen und Backen
Senden Sie uns Ihr Rezept, gerne veröffentlichen wir es in unserer Sammlung
mehr