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Zwangsstörungen und Zwangsverhalten

Wenn eine Person bestimmte Gewohnheiten durch zwanghaftes Verhalten immer wiederholt, spricht man von einer Zwangsstörung. Diese Tätigkeiten oder Gedanken sind für einen Betroffenen total sinnlos und trotzdem muss er sie vollziehen. Dabei kann es sich um Minuten oder Stunden handeln. Unterschieden wird hier zwischen Zwangsverhalten und Zwangsgedanken.

Beim Zwangsverhalten kann es sich beispielsweise um Waschzwang oder Kontrollzwang handeln, bei den Zwangsgedanken beispielsweise um Wiederholungen oder Zählen von Dingen.

Einige Betroffene haben nur schwache Zwänge, die sporadisch vorkommen, andere wiederum leiden unter so starken Zwängen, dass ihr gesamter Alltag durch die Zwänge bestimmt wird. Wer die Zwänge nicht bis zum Ende durchführen kann, fühlt sich gegebenenfalls unwohl und muss von vorn beginnen, so lange, bis alles nach immer demselben Schema erledigt ist. Bei Unterbrechungen können unwohle Gefühle so schlimm werden, dass eine betroffene Person sogar Depressionen erleiden kann.

Die Regeln einer Person mit Zwangsstörung werden immer nach dem gleichen Schema verfolgt. Es wird meist nichts verändert und so muss jeder Tag gleich ablaufen. Betroffene können ihr Verhalten nicht kontrollieren, auch wenn es für sie selbst sinnlos erscheint. Sie haben oftmals große Angst vor Ablehnung.

Konfliktbewältigung oder schlechte Erfahrungen können zum Zwangsverhalten führen. Viele werden durch Erfahrungen in der Kindheit bereits geprägt und entwickeln somit im Laufe ihres Lebens die Zwangsstörung.

Zwangsstörungen können heutzutage mit Hilfe einer Verhaltenstherapie gut behandelt werden. Medikamente können die Therapie unterstützen. Die Therapie beinhaltet das üben von Situationen, in denen Zwangsverhalten ausgelöst wird. Während der Konfrontation in der Therapie sollen die Zwänge bewusst nicht ausgeführt werden. Dies führt Anfangs zu enormen Stress für Betroffene. Aber mit der Zeit kann es gelingen, die Zwänge in den Griff zu bekommen.

Häufige Zwangsstörungen sind zum Beispiel der Waschzwang, bei dem Betroffene Angst vor Schmutz, Spielsucht, Bakterien, Krankheiten etc. haben. Sie waschen sich ständig nach dem gleichen Ritual, oder führen mehrere Reinigungen ihrer Wohnung hintereinander durch. Menschen mit Waschzwang meiden häufig den Kontakt nach außen und ziehen sich lieber zurück. Sollten Sie mehr über Spielsucht erfahren wollen, wenden Sie sich an https://www.casinovergleich.eu/.

Auch der Kontrollzwang ist eine häufige Zwangsstörung. Habe ich vergessen den Herd abzustellen, oder die Tür abzuschließen? Dies sind Fragen, die sich ein Betroffener hierbei immer wieder stellt, obwohl er den Herd und die Tür mehrmals kontrolliert hat.

Beim Wiederholungszwang oder Zählzwang werden bestimmte Dinge mehrmals und immer gleich wiederholt, oder eben bestimmte Dinge immer wieder gezählt. Wenn etwas nicht gleich oder korrekt ist, muss das Ganze so lange wiederholt werden, bis es wieder passt.

Bei Zwangsgedanken kann es sich um aggressive Gedanken handeln, bei denen Betroffene Angst davor haben, diese Gedanken umsetzen zu können.

Egal um welche Zwangsstörung oder Zwangsgedanken es sich handelt, Betroffene sind nicht allein. Mit Hilfe einer passenden Therapie können die Zwänge behandelt werden.